Wählen Sie eine Kamerakarte nicht allein nach der groß beworbenen Lesegeschwindigkeit. Entscheidend sind die Schreibklasse des Aufnahmemodus und die Kartenunterstützung der Kamera.

Zuerst prüfen
Nach den Bedingungen der SD Association stehen V30 und U3 jeweils für eine sequenzielle Schreibgeschwindigkeit von mindestens 30 MB/s. Gleiche Zahlen ersetzen nicht das passende Klassensymbol, das die Kamera verlangt. Eine maximale Leserate ist kein Nachweis für kontinuierliches Schreiben von Videodaten.
Praktische Prüfliste
Legen Sie Kamerahandbuch und Kartendaten nebeneinander und füllen Sie diese Liste aus.
| Punkt | Was Sie notieren |
|---|---|
| Aufnahmemodus | Auflösung, Bildrate, Codec und Bitrate |
| Geforderte Klasse | Im Handbuch angegebenes V- oder U-Symbol |
| Kartentyp | Unterstützte SDHC- oder SDXC-Karten und Kapazitäten |
| Schnittstelle | Von der Kamera unterstützter UHS-Standard |
| Konkrete Karte | Modell, Kapazität und Klassenzeichen |
In dieser Reihenfolge prüfen
- Suchen Sie die Kartenanforderung für den genauen Aufnahmemodus
- Prüfen Sie die geforderte Klassenfamilie sowie Kapazität und Schnittstelle
- Sichern Sie vorhandene Dateien, bereiten Sie die Karte gemäß Handbuch vor und prüfen Sie vor wichtigen Aufnahmen eine kurze Aufnahme samt Wiedergabe
Wenn das Problem bleibt
Bei Aufnahmeabbrüchen notieren Sie Fehleranzeige, Kartenmodell und Modus. Prüfen Sie die Kompatibilitätsliste oder fragen Sie den Hersteller, bevor Sie eine teurere Karte kaufen. Formatieren Sie keine Karte, auf der benötigte Aufnahmen liegen.
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Ein konkretes Beispiel
Fiktives Beispiel: Das Handbuch fordert V30. Eine Karte nur mit U3 hat denselben Zahlenwert, erfüllt damit aber nicht automatisch die V30-Anforderung der Kamera. Prüfen Sie die ausdrücklich benötigte Kennzeichnung.